Mäusebussard sitzt im Winter auf einem Zaunpfahl am Feldrand

Greifvögel im Winter beobachten: Mäusebussard, Turmfalke und Co. erkennen

Im Sommer verschwinden Greifvögel häufig zwischen belaubten Bäumen oder werden erst bemerkt, wenn sie bereits über uns hinweggeflogen sind. Im Winter verändert sich das Bild.

Auf kahlen Ästen sitzen Mäusebussarde, Turmfalken suchen über offenen Wiesen nach Beute, und gelegentlich erscheint ein Greifvogel, der nur während der kalten Jahreszeit in Deutschland zu beobachten ist.

Besonders auffällig sind die Vögel auf Zaunpfählen entlang von Feldern. Dort können sie lange sitzen und die Umgebung aufmerksam beobachten.

Wer Greifvögel im Winter erkennen möchte, benötigt dafür keine besondere Ausrüstung. Ein Fernglas, etwas Geduld und grundlegende Kenntnisse über Flugformen und Jagdverhalten reichen für den Einstieg.

Dabei geht es nicht darum, möglichst nah an die Tiere heranzukommen. Oft lassen sich gerade aus größerer Entfernung besonders interessante Verhaltensweisen beobachten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum man im Winter mehr Greifvögel sieht
  2. Die häufigsten Arten in Deutschland
  3. Wie man sie unterscheidet
  4. Wo man sie am besten findet
  5. Was sie fressen
  6. Beobachten ohne zu stören
  7. Greifvögel im eigenen Garten
  8. Wenn man einen verletzten Greifvogel findet
  9. Häufige Fragen
  10. Fazit

Warum man im Winter mehr Greifvögel sieht

Im Winter werden Greifvögel nicht zwangsläufig überall zahlreicher. Viele Arten sind lediglich leichter zu entdecken.

Der wichtigste Grund ist die fehlende Belaubung.

Ein Mäusebussard, der im Sommer zwischen dichten Baumkronen sitzt, fällt auf einem kahlen Ast sofort auf.

Auch die offene Landschaft verändert sich.

Abgeerntete Felder und niedrig bewachsene Wiesen ermöglichen häufig einen besseren Blick auf jagende Vögel.

Ansitzwarten werden sichtbar

Viele Greifvögel nutzen erhöhte Sitzplätze, um nach Beute Ausschau zu halten.

Dazu gehören Zaunpfähle, einzelne Bäume und andere geeignete Strukturen.

Besonders Mäusebussarde und Turmfalken lassen sich dabei beobachten.

Wintergäste aus dem Norden

Ein weiterer Grund für interessante Winterbeobachtungen ist der Vogelzug.

Einige Greifvögel verlassen ihre nördlichen Brutgebiete und verbringen den Winter weiter südlich.

Der Raufußbussard gehört zu diesen Wintergästen.

Auch die Zusammensetzung der heimischen Greifvogelbestände kann sich verändern, wenn einzelne Vögel abwandern und andere aus nördlicheren Regionen hinzukommen.

Welche Arten tatsächlich auftreten, hängt von Region, Witterung und Nahrungsangebot ab.

Die häufigsten Arten in Deutschland

Nicht jeder Greifvogel ist überall gleich häufig.

Einige Arten gehören jedoch zu den typischen Beobachtungen in der deutschen Winterlandschaft.

Mäusebussard

Wissenschaftlicher Name: Buteo buteo

Der Mäusebussard ist einer der bekanntesten Greifvögel Deutschlands.

Er besitzt einen kräftigen Körper, breite Flügel und einen vergleichsweise kurzen, abgerundeten Schwanz.

Im Flug wirkt seine Silhouette kompakt.

Besonders typisch ist das ruhige Kreisen mit weit ausgebreiteten Flügeln.

Das Gefieder ist ausgesprochen variabel. Manche Mäusebussarde wirken dunkelbraun, andere besitzen große helle Bereiche.

Deshalb sollte die Bestimmung nicht allein anhand der Farbe erfolgen.

Im Winter sitzt der Mäusebussard häufig auf Zaunpfählen oder kahlen Bäumen.

Von dort beobachtet er Wiesen und Felder.

Sein bekannter, lang gezogener Ruf erinnert an ein Miauen.

Turmfalke

Wissenschaftlicher Name: Falco tinnunculus

Der Turmfalke ist deutlich schlanker als der Mäusebussard.

Er besitzt spitze Flügel und einen langen Schwanz.

Besonders auffällig ist seine Jagdweise.

Beim sogenannten Rüttelflug hält er sich durch schnelle Flügelschläge und Anpassungen der Schwanzstellung nahezu an derselben Stelle in der Luft.

Dabei beobachtet er den Boden.

Entdeckt er eine geeignete Beute, kann er plötzlich nach unten stoßen.

Turmfalken jagen jedoch auch von Ansitzwarten.

Das Männchen besitzt typischerweise einen grauen Kopf und einen grauen Schwanz, während Weibchen überwiegend bräunlich gefärbt sind.

Im Winter lassen sich Turmfalken besonders gut über offenen Wiesen und Feldern beobachten.

Sperber

Wissenschaftlicher Name: Accipiter nisus

Der Sperber ist ein wendiger Jäger kleiner Vögel.

Er besitzt relativ kurze, abgerundete Flügel und einen langen Schwanz.

Diese Körperform ermöglicht schnelle Richtungswechsel zwischen Bäumen und Sträuchern.

Typisch ist ein Flug mit mehreren raschen Flügelschlägen, auf die kurze Gleitphasen folgen.

Sperber erscheinen im Winter gelegentlich auch in Gärten.

Dort können sie kleinere Singvögel jagen.

Weibchen sind deutlich größer als Männchen.

Deshalb kann ein großer weiblicher Sperber auf den ersten Blick einem kleineren Habicht ähneln.

Habicht

Wissenschaftlicher Name: Accipiter gentilis

Der Habicht ist kräftiger gebaut als der Sperber.

Er besitzt breite, abgerundete Flügel und einen langen Schwanz.

Erwachsene Tiere zeigen häufig eine graue Oberseite und eine fein gebänderte Unterseite.

Auffällig kann außerdem der helle Überaugenstreif sein.

Habichte jagen überwiegend Vögel und kleinere Säugetiere.

Sie bewegen sich geschickt durch Wälder und strukturreiche Landschaften.

Auch in größeren Stadtparks und Grünanlagen können sie vorkommen.

Im Winter sind sie wegen der kahlen Bäume manchmal leichter zu entdecken.

Rotmilan

Wissenschaftlicher Name: Milvus milvus

Der Rotmilan besitzt eine besonders elegante Flugsilhouette.

Seine langen Flügel wirken leicht gewinkelt.

Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist der deutlich gegabelte Schwanz.

Während des Fluges verändert der Vogel häufig seine Schwanzstellung.

Dadurch wirkt er besonders beweglich.

Rotmilane suchen ihre Nahrung oft im niedrigen Suchflug über offenen Landschaften.

Sie fressen unter anderem Kleinsäuger und Aas.

Viele Rotmilane ziehen im Herbst in südwestliche Wintergebiete.

Ein Teil bleibt jedoch in Deutschland.

Nach Angaben des Dachverbands Deutscher Avifaunisten überwintern einzelne Rotmilane auch in der Nähe ihrer Brutgebiete.

Deshalb ist die Art im Winter regional unterschiedlich häufig zu beobachten.

Raufußbussard

Wissenschaftlicher Name: Buteo lagopus

Der Raufußbussard ist ein nordischer Wintergast.

Seine Brutgebiete liegen vor allem in nördlichen Tundra- und Waldtundrenregionen.

In Deutschland erscheint er während des Winterhalbjahres besonders in offenen Landschaften.

Er ähnelt dem Mäusebussard, wirkt jedoch häufig langflügeliger.

Ein wichtiges Merkmal ist der überwiegend helle Schwanz mit dunkler Endbinde.

Die Beine sind bis zu den Zehen befiedert.

Dieses Merkmal ist aus größerer Entfernung allerdings selten erkennbar.

Raufußbussarde können über offenen Flächen rütteln und von erhöhten Sitzplätzen jagen.

Die Art ist nicht überall ein regelmäßiger Wintergast.

Ihre Häufigkeit schwankt zwischen Regionen und Jahren.

Wie man sie unterscheidet

urmfalke im Rüttelflug über einer Wiese

Der Rüttelflug über einer Stelle ist das sicherste Erkennungszeichen des Turmfalken.

Bei der Bestimmung von Greifvögeln ist das Verhalten häufig ebenso wichtig wie die Gefiederzeichnung.

Ein einzelnes Merkmal reicht allerdings nicht immer aus.

Rüttelflug

Ein Vogel steht scheinbar an derselben Stelle über einer Wiese.

Die Flügel bewegen sich schnell, während der Kopf den Boden beobachtet.

Dieses Verhalten ist besonders typisch für den Turmfalken.

Allerdings können auch Raufußbussarde und gelegentlich Mäusebussarde rütteln.

Deshalb ist der Rüttelflug ein sehr guter Hinweis, aber kein ausschließliches Merkmal des Turmfalken.

Kreisen

Ein Greifvogel zieht große Kreise am Himmel.

Seine Flügel sind weit ausgebreitet.

Dieses Verhalten ist beim Mäusebussard häufig zu beobachten.

Auch Rotmilane und andere Greifvögel nutzen aufsteigende Luftströmungen.

Deshalb sollte zusätzlich auf Schwanzform und Flügelproportionen geachtet werden.

Silhouette

Die Körperform liefert wichtige Hinweise.

Der Mäusebussard wirkt breitflügelig und kompakt.

Der Turmfalke besitzt schmale, spitze Flügel und einen langen Schwanz.

Sperber und Habicht zeigen kürzere, abgerundete Flügel und einen längeren Schwanz.

Der Rotmilan fällt durch seinen gegabelten Schwanz auf.

Beim Raufußbussard helfen die längeren Flügel und die Schwanzzeichnung bei der Abgrenzung vom Mäusebussard.

Rufe

Der Mäusebussard besitzt einen auffälligen, miauenartigen Ruf.

Turmfalken äußern häufig schnelle, hohe Rufreihen.

Bei Sperber und Habicht sind Rufe außerhalb der Brutzeit weniger häufig zu hören.

Gerade im Winter sollte deshalb nicht erwartet werden, jeden Greifvogel anhand seiner Stimme bestimmen zu können.

Wo man sie am besten findet

Die besten Beobachtungsplätze liegen häufig dort, wo offene Flächen und erhöhte Sitzmöglichkeiten zusammentreffen.

Feldränder

Abgeerntete Felder bieten gute Sicht.

Mäusebussarde und Turmfalken können hier nach Kleinsäugern suchen.

Zaunpfähle

Ein einzelner Zaunpfahl kann eine ideale Ansitzwarte sein.

Wer einen Greifvogel entdeckt, bleibt am besten zunächst stehen und beobachtet aus der Entfernung.

Straßenränder

Greifvögel sitzen gelegentlich auf Pfählen oder Bäumen entlang von Straßen.

Beobachtungen dürfen jedoch niemals zu gefährlichen Bremsmanövern führen.

Nur an geeigneten, ausdrücklich erlaubten und sicheren Stellen anhalten.

Autobahnseitenstreifen sind keine Beobachtungsplätze.

Waldränder

Waldränder bieten Übergänge zwischen Deckung und offenen Jagdflächen.

Hier können beispielsweise Habichte, Sperber und Mäusebussarde beobachtet werden.

Besonders interessant sind ruhige Stellen mit freiem Blick über angrenzende Wiesen.

Was sie fressen

Greifvögel übernehmen unterschiedliche Aufgaben im Ökosystem.

Ihre Nahrung hängt von Art, Lebensraum und Jahreszeit ab.

Mäuse und andere Kleinsäuger

Mäusebussarde und Turmfalken ernähren sich häufig von kleinen Säugetieren.

Dazu gehören insbesondere Wühlmäuse.

Damit sind sie natürliche Beutegreifer in landwirtschaftlich genutzten Landschaften.

Kleine Vögel

Sperber sind auf die Jagd nach Vögeln spezialisiert.

Ihre Körperform ermöglicht schnelle Verfolgungsflüge durch dichte Vegetation.

Auch Habichte erbeuten regelmäßig Vögel.

Aas

Mäusebussarde und Rotmilane nutzen gelegentlich Aas.

Diese Nahrung kann besonders im Winter eine Rolle spielen.

Die Tiere tragen damit auch zum Abbau toter Tiere in der Landschaft bei.

Greifvögel sind deshalb nicht ausschließlich Jäger lebender Beute.

Beobachten ohne zu stören

Alle in Deutschland heimischen Greifvogelarten stehen unter strengem Artenschutz.

Die entsprechenden Schutzbestimmungen ergeben sich insbesondere aus dem Bundesnaturschutzgesetz und den europäischen Artenschutzregelungen.

Das Bundesamt für Naturschutz informiert über den Schutz wild lebender Vogelarten.

Für die Naturbeobachtung bedeutet das vor allem: Abstand halten und Störungen vermeiden.

Fernglas statt Annäherung

Ein Fernglas ermöglicht die Beobachtung aus größerer Entfernung.

Besonders hilfreich sind ruhige Bewegungen und Geduld.

Wenn ein Vogel wiederholt auffliegt oder deutlich unruhig wird, ist der Abstand möglicherweise zu gering.

Auto als Beobachtungsplatz

Aus einem sicher abgestellten Auto lassen sich manche Greifvögel gut beobachten.

Dabei gelten selbstverständlich alle Verkehrsregeln.

Das Fahrzeug darf weder Wege blockieren noch andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Keine Drohnen

Drohnen können Wildvögel erheblich stören.

Sie sollten deshalb nicht eingesetzt werden, um Greifvögel zu verfolgen oder aus nächster Nähe zu filmen.

Auch Nester und Schlafplätze werden nicht gezielt aufgesucht.

Ein gutes Foto ist niemals wichtiger als das ungestörte Verhalten des Tieres.

Greifvögel im eigenen Garten

Im Winter erscheint gelegentlich ein Sperber am Vogelfutterhaus.

Das kann überraschend wirken.

Während Meisen und Finken Körner aufnehmen, nutzt der Sperber die Ansammlung kleiner Vögel als Jagdmöglichkeit.

Dieses Verhalten gehört zur natürlichen Nahrungssuche.

Nicht eingreifen

Ein Sperber, der einen Singvogel erbeutet, handelt nicht ungewöhnlich.

Es besteht kein Anlass, ihn zu vertreiben oder anzugreifen.

Auch die Beute sollte nicht aus seinen Fängen genommen werden.

Wer Vögel im Garten unterstützt, kann für ausreichend natürliche Deckung sorgen.

Heimische Sträucher und Hecken bieten kleineren Vögeln Rückzugsmöglichkeiten.

Die NABU-Informationen zur Vogelfütterung helfen dabei, Futterstellen hygienisch und sinnvoll zu gestalten.

Wenn man einen verletzten Greifvogel findet

Ein verletzter Greifvogel benötigt fachkundige Hilfe.

Seine Krallen und sein Schnabel können auch dann Verletzungen verursachen, wenn das Tier geschwächt erscheint.

Deshalb sollte ein unbekannter Greifvogel nicht eigenständig angefasst oder eingefangen werden.

Richtig reagieren

Zunächst Abstand halten.

Kinder und Haustiere werden ferngehalten.

Anschließend kann eine geeignete Wildtierstation, ein vogelkundiger Tierarzt oder ein örtlicher Naturschutzverband kontaktiert werden.

Die Fachstelle kann beurteilen, welche weiteren Schritte notwendig sind.

Ein Vogel, der ruhig auf einem Ast sitzt, ist nicht automatisch verletzt.

Auch junge Greifvögel sollten nicht allein deshalb eingesammelt werden, weil sie ungewöhnlich wirken.

Häufige Fragen

Welcher Greifvogel sitzt im Winter häufig auf Zaunpfählen?

Besonders häufig handelt es sich um einen Mäusebussard. Auch Turmfalken nutzen solche Ansitzwarten. Für die Bestimmung helfen Körperform, Schwanzlänge und Verhalten.

Wie erkenne ich einen Turmfalken?

Typisch sind spitze Flügel, ein langer Schwanz und der häufige Rüttelflug über offenen Flächen. Allerdings können auch andere Greifvögel zeitweise rütteln.

Ist der Raufußbussard in Deutschland heimisch?

Er ist vor allem ein Wintergast aus nördlichen Brutgebieten. Seine Häufigkeit schwankt regional und zwischen den Jahren.

Bleiben Rotmilane im Winter in Deutschland?

Ein Teil der Rotmilane überwintert in Deutschland. Viele andere ziehen nach Südwesteuropa. Die Beobachtungschancen unterscheiden sich deshalb regional deutlich.

Warum sitzt ein Sperber am Futterhaus?

Sperber jagen kleine Vögel. Futterstellen können Singvögel anziehen und dadurch auch für Sperber interessant werden. Das ist natürliches Jagdverhalten.

Darf ich einen Greifvogel fotografieren?

Ja, wenn die Aufnahme ohne erhebliche Störung erfolgt und geltende Schutz- und Betretungsregeln eingehalten werden. Nester und Schlafplätze sollten nicht gezielt aufgesucht werden.

Was mache ich bei einem verletzten Greifvogel?

Nicht anfassen oder selbst behandeln. Abstand halten und eine Wildtierstation, einen vogelkundigen Tierarzt oder einen Naturschutzverband kontaktieren.

Fazit

Der Winter ist eine besonders interessante Jahreszeit, um Greifvögel in Deutschland zu beobachten.

Kahle Bäume, offene Felder und gut sichtbare Ansitzwarten erleichtern die Entdeckung.

Der Mäusebussard gehört zu den häufigsten Beobachtungen. Seine breiten Flügel, der kompakte Körper und das ruhige Kreisen sind gute Erkennungsmerkmale.

Turmfalken fallen durch ihre schlanke Gestalt und den charakteristischen Rüttelflug auf.

Sperber und Habichte sind dagegen besonders wendige Jäger, die auch in strukturreichen Landschaften und größeren Gärten vorkommen.

Der Rotmilan lässt sich am gegabelten Schwanz erkennen, während der nordische Raufußbussard vor allem im Winterhalbjahr interessante Beobachtungsmöglichkeiten bietet.

Bei der Bestimmung sollte nie nur ein einzelnes Merkmal betrachtet werden.

Flugbild, Schwanzform, Jagdweise, Lebensraum und Verhalten ergeben gemeinsam ein wesentlich zuverlässigeres Bild.

Dabei ist Geduld wichtiger als Nähe.

Ein Fernglas ermöglicht ruhige Beobachtungen, ohne die Tiere zu bedrängen.

Nester, Schlafplätze und verletzte Vögel bleiben ungestört. Bei offensichtlich hilfsbedürftigen Tieren werden Fachstellen eingeschaltet.

Auch ein Sperber am Futterhaus ist kein Grund zum Eingreifen.

Er zeigt vielmehr, dass ein Garten Teil eines größeren ökologischen Zusammenhangs ist.

Wer im Winter regelmäßig Feldränder, Waldränder und offene Wiesen beobachtet, wird mit der Zeit immer mehr Unterschiede erkennen.

Aus einem zunächst unbekannten Greifvogel wird dann vielleicht ein Mäusebussard, ein Turmfalke oder mit etwas Glück ein Raufußbussard.


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