Libellen am Flügel erkennen: 6 heimische Arten im Vergleich
Libellen gehören zu den auffälligsten Insekten an Teichen, Seen, Bächen und langsam fließenden Gewässern. Ihre großen Augen, langen Körper und durchsichtigen oder farbig gezeichneten Flügel machen sie unverwechselbar. Trotzdem ist es für Einsteiger oft schwierig, einzelne Arten auseinanderzuhalten.
Ein guter erster Schritt zur Libellenbestimmung anhand der Flügel ist überraschend einfach: Beobachten Sie, wie das Tier seine Flügel beim Sitzen hält. Damit lässt sich häufig bereits erkennen, ob es sich um eine Großlibelle oder eine Kleinlibelle handelt. Anschließend helfen Flügelfärbung, Körperzeichnung, Lebensraum und Flugzeit bei der genaueren Bestimmung.
In Deutschland kommen rund 80 Libellenarten vor. Sie werden hauptsächlich den beiden Unterordnungen Großlibellen und Kleinlibellen zugeordnet.
In diesem Überblick stellen wir sechs heimische und vergleichsweise gut erkennbare Arten vor und zeigen außerdem, wie ein Gartenteich gestaltet werden kann, damit Libellen dort geeignete Lebensbedingungen finden.
Großlibelle oder Kleinlibelle: Die Flügelhaltung liefert den ersten Hinweis
Die deutschen Namen können etwas irreführend sein. Nicht jede Kleinlibelle ist automatisch winzig und nicht jede Großlibelle lässt sich allein anhand ihrer Körperlänge sicher einordnen.
Deutlich hilfreicher ist die typische Körperform in Verbindung mit der Flügelhaltung in Ruhe.
Kleinlibellen
Kleinlibellen, wissenschaftlich Zygoptera, besitzen meist einen sehr schlanken Körper. Ihre Augen stehen deutlich voneinander entfernt. Vorder- und Hinterflügel sind ähnlich geformt.
Viele Kleinlibellen legen ihre Flügel beim Sitzen über dem Hinterleib zusammen beziehungsweise halten sie schräg nach oben. Dadurch wirkt das ruhende Tier schmal und beinahe nadelförmig.
Diese Regel besitzt allerdings Ausnahmen. Binsenjungfern können ihre Flügel beispielsweise teilweise geöffnet halten. Die Flügelhaltung ist deshalb eine hervorragende erste Orientierung, aber kein allein ausreichendes Artmerkmal.
Großlibellen
Großlibellen, wissenschaftlich Anisoptera, wirken meist kräftiger. Die Hinterflügel sind an ihrer Basis breiter als die Vorderflügel, und die großen Komplexaugen liegen wesentlich näher zusammen.
Im Sitzen bleiben die vier Flügel normalerweise seitlich ausgebreitet. Das Tier erinnert dadurch an ein kleines Flugzeug.
Der BUND nennt genau diese Kombination aus Körperbau, Augenstellung und Flügelhaltung als wichtige Unterscheidungsmerkmale zwischen Groß- und Kleinlibellen.
Für die Beobachtung gilt daher eine einfache Merkhilfe: zusammengelegte Flügel sprechen meist für eine Kleinlibelle, seitlich ausgebreitete Flügel meist für eine Großlibelle.
Für die Bestimmung einer konkreten Art müssen anschließend weitere Merkmale betrachtet werden.
1. Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
Die Gebänderte Prachtlibelle ist eine besonders auffällige Kleinlibelle. Vor allem die Männchen lassen sich durch ihre markante Flügelzeichnung vergleichsweise leicht erkennen.
Farbe
Männchen besitzen einen metallisch blau bis blaugrün glänzenden Körper. Besonders charakteristisch ist das breite dunkelblaue bis schwarzblau schillernde Band auf jedem Flügel. Sowohl die Flügelbasis als auch die Spitze bleiben außerhalb dieses dunklen Bandes.
Weibchen sehen deutlich anders aus. Ihr Körper schimmert eher grünlich bis bronzefarben, während die Flügel transparent und leicht grünlich getönt erscheinen.
Die auffällige Flügelbinde des Männchens ist eines der besten Feldmerkmale dieser Art.
Lebensraum
Im Gegensatz zu vielen typischen Gartenteicharten bevorzugt die Gebänderte Prachtlibelle langsam fließende Gewässer.
Geeignet sind beispielsweise naturnahe Bäche, kleinere Flüsse und Gräben mit ausreichend Ufervegetation. Besonders wichtig sind sonnige Bereiche und Sitzwarten aus Gräsern oder anderen Pflanzen.
Flugzeit
Die Hauptflugzeit beginnt gewöhnlich Ende Mai und reicht bis August oder September.
An geeigneten Fließgewässern können mehrere Tiere gleichzeitig beobachtet werden. Die schillernden Männchen fallen bei ihren Revierflügen besonders schnell auf.
2. Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
Wenn bereits im Frühling eine kleine rote Libelle am Teich auftaucht, handelt es sich häufig um die Frühe Adonislibelle.
Farbe
Männchen und Weibchen besitzen eine auffällige rot-schwarze Körperzeichnung. Die Beine und die Flügelmale sind dunkel bis schwarz.
Die Kombination aus schlankem Kleinlibellenkörper und kräftiger roter Grundfarbe macht die Art relativ auffällig. Bei genauer Bestimmung sollte trotzdem auf mögliche ähnliche Arten geachtet werden.
Lebensraum
Die Frühe Adonislibelle nutzt bevorzugt kleine, pflanzenreiche Teiche und Weiher. Auch langsam fließende oder strömungsarme Bereiche von Bächen und Flüssen können besiedelt werden.
Vegetation spielt eine wichtige Rolle, weil Pflanzen sowohl Sitzplätze als auch Strukturen für Fortpflanzung und Larvenentwicklung bieten.
Naturnahe Gartenteiche können deshalb durchaus geeignete Lebensräume darstellen.
Flugzeit
Die Art gehört zu den ersten Libellen des Jahres. Ihre typische Flugzeit reicht ungefähr von April bis Juni.
Gerade dieser frühe Beobachtungszeitraum kann die Bestimmung erleichtern.

3. Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
Die Hufeisen-Azurjungfer gehört zu den häufigsten heimischen Kleinlibellen. An geeigneten Gewässern können im Sommer zahlreiche Tiere gleichzeitig auftreten.
Farbe
Männchen sind überwiegend leuchtend blau mit schwarzen Zeichnungen auf dem Hinterleib.
Namensgebend ist eine schwarze Zeichnung auf dem zweiten Hinterleibssegment, die an ein Hufeisen erinnert. Dieses Merkmal lässt sich besonders gut auf einer scharfen Aufnahme von oben erkennen.
Weibchen sind variabler und können unter anderem grünlich, gelblich oder blau gefärbt sein. Eine sichere Bestimmung weiblicher Azurjungfern kann deutlich schwieriger sein.
Lebensraum
Die Art bevorzugt kleinere stehende Gewässer, kommt jedoch auch an größeren Gewässern vor.
Pflanzenreiche Teiche, Weiher und ähnliche Stillgewässer bieten gute Beobachtungsmöglichkeiten. Weil ihre Larven mit unterschiedlichen Gewässerbedingungen zurechtkommen, ist die Hufeisen-Azurjungfer in Deutschland weit verbreitet.
Flugzeit
Die Flugperiode ist vergleichsweise lang und kann sich etwa von April bis September erstrecken.
Für Gartenbesitzer ist sie daher eine der Kleinlibellen, die über einen großen Teil der warmen Jahreszeit beobachtet werden können.
4. Plattbauch (Libellula depressa)
Der Plattbauch zeigt deutlich, wie anders Großlibellen gebaut sein können. Sein breiter, abgeflachter Hinterleib wirkt beinahe gedrungen.
Farbe
Ausgewachsene Männchen besitzen einen auffällig hellblau bereiften Hinterleib. Weibchen und junge Tiere erscheinen dagegen überwiegend gelblich bis braun.
Für die Bestimmung besonders interessant sind die Flügel: An der Basis aller vier Flügel befinden sich dunkle Flecken. Dieses Merkmal hilft bei der Abgrenzung von ähnlich gefärbten Großlibellen.
Lebensraum
Der Plattbauch ist nicht besonders anspruchsvoll und nutzt unterschiedliche Gewässertypen. Auffällig häufig erscheint er an neu angelegten oder noch relativ vegetationsarmen Teichen.
Damit gehört er zu den Arten, die einen neuen Gartenteich teilweise erstaunlich schnell entdecken können.
Offene, sonnige Wasserflächen und einige geeignete Sitzwarten erhöhen die Attraktivität des Lebensraums.
Flugzeit
Der Plattbauch kann ungefähr von Anfang Mai bis Mitte August beobachtet werden.
Männchen sitzen häufig auf exponierten Pflanzenstängeln oder Zweigen, von denen sie zu kurzen Jagd- und Revierflügen starten.
5. Große Königslibelle (Anax imperator)
Die Große Königslibelle gehört zu den imposantesten heimischen Libellen. Ihre Körperlänge kann knapp neun Zentimeter erreichen, die Flügelspannweite etwa elf Zentimeter.
Farbe
Typisch ist der kräftig grüne Brustbereich. Beim ausgewachsenen Männchen ist der Hinterleib intensiv blau und trägt eine dunkle Längszeichnung.
Weibchen sind meist weniger kräftig blau und können stärker grünlich wirken.
Im Flug fällt die Art vor allem durch ihre Größe auf. Männchen patrouillieren häufig längere Zeit über ihrem Revier und setzen sich vergleichsweise selten.
Lebensraum
Die Große Königslibelle nutzt verschiedene stehende Gewässer. Dazu zählen Seen, Teiche, Kiesgrubengewässer und andere sonnige Stillgewässer.
Wichtig ist vorhandene Wasservegetation, weil die Weibchen pflanzliches Material zur Eiablage nutzen.
Auch größere naturnahe Gartenteiche können besucht werden.
Flugzeit
In Mitteleuropa beziehungsweise Deutschland liegt die typische Flugzeit ungefähr zwischen Ende Mai und September.
An sonnigen Sommertagen gehört die Große Königslibelle zu den auffälligsten patrouillierenden Libellen über größeren Teichen.
6. Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist eine der bekanntesten heimischen Großlibellen und häufig auch abseits größerer natürlicher Gewässer anzutreffen.
Farbe
Der Körper besitzt eine dunkle Grundfarbe mit auffälligen grünen und blauen Flecken. Beim Männchen entsteht daraus eine charakteristische mosaikartige Zeichnung.
Weibchen zeigen überwiegend grüne Flecken und besitzen gewöhnlich weniger Blau.
Zwei breite helle beziehungsweise grünliche Streifen im vorderen Brustbereich helfen zusätzlich bei der Bestimmung.
Lebensraum
Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist erstaunlich anpassungsfähig.
Sie besiedelt kleine und größere stehende Gewässer sowie langsam fließende Gewässer und erscheint regelmäßig an Gartenteichen. Erwachsene Tiere unternehmen außerdem weite Jagdflüge und können an Waldrändern, Wegen oder weit entfernt vom Entwicklungsgewässer auftauchen.
Flugzeit
Die Art fliegt hauptsächlich von Juni bis Oktober und kann bei geeigneter Witterung teilweise noch im November beobachtet werden.
Damit gehört sie zu den Libellen, die noch relativ spät im Jahr unterwegs sein können.
Libellen am Flügel bestimmen: Farbe und Flecken genau betrachten
Neben der Ruhehaltung liefern die Flügel selbst wertvolle Hinweise.
Beim Plattbauch fallen beispielsweise die dunklen Basalflecken auf. Bei der Gebänderten Prachtlibelle trägt das Männchen eine breite dunkle Flügelbinde. Beim Vierfleck, einer weiteren heimischen Großlibelle, befinden sich charakteristische dunkle Flecken an den Flügelvorderrändern.
Bei vielen Arten bleiben die Flügel dagegen weitgehend transparent. Dann gewinnen Körperzeichnung, Augenfarbe, Größe und Lebensraum an Bedeutung.
Für Naturbeobachter ist deshalb eine Kombination mehrerer Merkmale zuverlässiger als ein einzelnes Kennzeichen:
Flügelhaltung + Flügelzeichnung + Körperfarbe + Lebensraum + Jahreszeit.
Ein Foto von oben und eines von der Seite kann bei schwierigen Arten ebenfalls sehr hilfreich sein.
So entsteht ein libellenfreundlicher Gartenteich
Libellen verbringen nur ihren sichtbaren erwachsenen Lebensabschnitt über Wasser. Einen großen Teil ihres Lebens verbringen sie als Larven im Wasser. Ein geeigneter Gartenteich muss deshalb vor allem als dauerhaft funktionierender Wasserlebensraum gestaltet werden.
Unterschiedliche Wassertiefen schaffen
Ein naturnaher Teich sollte nicht überall gleich tief sein.
Flache Randbereiche erwärmen sich schnell und ermöglichen die Ansiedlung verschiedener Sumpf- und Wasserpflanzen. Tiefere Bereiche sorgen gleichzeitig für stabilere Bedingungen.
Der NABU empfiehlt für einen ökologisch wertvollen Gartenteich abgestufte Bereiche mit Sumpf-, Flachwasser- und Tiefwasserzonen. Für eine stabile Lebensgemeinschaft werden bei größeren Naturteichen mindestens etwa acht Quadratmeter Fläche und rund 60 Zentimeter Tiefe als Orientierung genannt.
Sonnige Bereiche einplanen
Libellen benötigen Wärme. Ein vollständig beschatteter Teich ist daher meist weniger attraktiv.
Ideal ist eine Mischung aus sonniger Wasserfläche und strukturreicher Ufervegetation. Laut NABU sollte ein Gartenteich an klaren Tagen ungefähr vier bis sechs Stunden Sonne erhalten.
Heimische Wasser- und Uferpflanzen nutzen
Unterwasserpflanzen, Schwimmblattpflanzen sowie Pflanzen in der Flachwasser- und Uferzone schaffen unterschiedliche Mikrohabitate.
Aus dem Wasser ragende Stängel sind besonders wichtig. Libellenlarven klettern vor der letzten Häutung aus dem Wasser und benötigen stabile Strukturen, an denen die erwachsene Libelle schlüpfen kann.
Auch ausgewachsene Tiere nutzen Halme, Zweige und Blütenstände als Sitz- und Beobachtungsplätze.
Auf Fische möglichst verzichten
Ein kleiner Naturteich für Libellen sollte möglichst nicht automatisch mit Fischen besetzt werden. Viele Fischarten fressen Wasserinsekten und deren Larven und können dadurch die Zusammensetzung der Teichfauna deutlich verändern.
Ein fischfreier Naturteich bietet Libellenlarven, Amphibien und zahlreichen anderen wirbellosen Wassertieren häufig bessere Entwicklungsmöglichkeiten.
Chemische Pflanzenschutzmittel vermeiden
Libellen sind räuberische Insekten und Teil eines komplexen Nahrungsnetzes. Erwachsene Tiere fressen unter anderem Mücken und andere kleine Fluginsekten.
Ein naturnaher Garten ohne unnötige Insektizide schützt deshalb nicht nur die Libellen selbst, sondern auch ihre Beutetiere.
Strukturreiche Staudenflächen, Gräser und etwas weniger intensiv gepflegte Gartenbereiche rund um den Teich schaffen zusätzliche Jagd- und Ruheplätze.
FAQ: Häufige Fragen zu heimischen Libellen
Kann man Groß- und Kleinlibellen allein an den Flügeln unterscheiden?
Die Flügelhaltung ist ein sehr guter erster Hinweis. Die meisten Kleinlibellen halten ihre Flügel in Ruhe zusammen beziehungsweise nach oben, während Großlibellen sie seitlich ausgebreitet lassen. Es gibt jedoch Ausnahmen, weshalb zusätzlich Körperbau, Augenstellung und weitere Merkmale berücksichtigt werden sollten.
Welche Libellen kommen häufig an Gartenteichen vor?
Unter anderem Blaugrüne Mosaikjungfer, Hufeisen-Azurjungfer und Plattbauch können an geeigneten Gartengewässern erscheinen. Welche Arten tatsächlich vorkommen, hängt von Teichgröße, Vegetation, Region, Umgebung und Gewässerentwicklung ab.
Sind große Libellen für Menschen gefährlich?
Nein. Heimische Libellen besitzen keinen Giftstachel und greifen Menschen nicht an. Sie sind räuberische Insekten, deren Beute hauptsächlich aus anderen Insekten besteht.
Wann lassen sich Libellen am besten beobachten?
Die größte Vielfalt ist meist während der warmen Monate vom späten Frühling bis zum Spätsommer zu beobachten. Einzelne Arten erscheinen jedoch deutlich früher oder bleiben bis weit in den Herbst aktiv. Die Frühe Adonislibelle kann beispielsweise bereits ab April fliegen, während die Blaugrüne Mosaikjungfer teilweise noch im Oktober oder November unterwegs ist.
Wie schnell finden Libellen einen neuen Gartenteich?
Mobile Arten können neue Gewässer vergleichsweise schnell entdecken. Besonders der Plattbauch ist dafür bekannt, neu entstandene und noch wenig bewachsene Gewässer zu besiedeln. Eine Garantie für bestimmte Arten gibt es jedoch nicht.
Bedeutet eine Libelle am Teich, dass sie sich dort vermehrt?
Nicht unbedingt. Erwachsene Libellen können große Entfernungen zurücklegen und einen Teich lediglich zur Jagd oder zur kurzen Rast besuchen. Hinweise auf erfolgreiche Fortpflanzung sind Eiablagen, Larven oder sogenannte Exuvien – die leeren Larvenhäute, die nach dem Schlupf häufig an Pflanzenstängeln zurückbleiben.
Fazit
Für den Einstieg in die Libellenbestimmung lohnt sich zuerst ein Blick auf die Flügel. Kleinlibellen halten sie beim Sitzen meist zusammen oder nach oben, Großlibellen dagegen überwiegend seitlich ausgebreitet. Danach helfen Flügelflecken, Körperfarbe, Größe, Lebensraum und Flugzeit bei der Eingrenzung.
Die sechs vorgestellten Arten zeigen, wie vielfältig heimische Libellen sind: von der rot-schwarzen Frühen Adonislibelle über die blau schillernde Gebänderte Prachtlibelle bis zur großen, ständig patrouillierenden Königslibelle.
Ein naturnaher Gartenteich kann gleichzeitig zu einem kleinen Ersatzlebensraum werden. Unterschiedliche Wassertiefen, ausreichend Sonne, Wasser- und Uferpflanzen, möglichst keine Fische sowie der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schaffen gute Voraussetzungen. Mit etwas Geduld können sich dann nicht nur Libellen, sondern zahlreiche weitere Wasserinsekten und andere Gartentiere ansiedeln.
Fachquellen
1. BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: Libellen-Steckbriefe und Grundlagen zur Unterscheidung von Groß- und Kleinlibellen.
BUND: Libellen-Steckbriefe
2. NABU – Naturschutzbund Deutschland: Insektentrainer, Steckbrief der Blaugrünen Mosaikjungfer und Informationen zu Lebensraum und Entwicklung.
NABU: Blaugrüne Mosaikjungfer
3. LibellenWissen.de: Artporträts und Bestimmungshinweise zu heimischen Groß- und Kleinlibellen, einschließlich Flugzeiten, Lebensräumen und morphologischen Merkmalen.
LibellenWissen: Heimische Libellenarten
4. NABU – Gartenlust / Wasserspaß am Gartenteich: Fachinformationen zur naturnahen Teichgestaltung, Wassertiefen, Flachwasserzonen und Besonnung.
NABU: Gartenlust – naturnaher Gartenteich
5. Fachliteratur zur Bestimmung: Dijkstra, K.-D. B. & Lewington, R.: Libellen Europas – Der Bestimmungsführer, sowie Wildermuth, H. & Martens, A.: Taschenlexikon der Libellen Europas. Diese Werke werden auch in den verwendeten Artporträts als Bestimmungsliteratur aufgeführt.