Schwebfliege sitzt auf einer Doldenblüte im Garten

Schwebfliegen im Garten: Nützliche Bestäuber und Blattlausjäger, die wie Wespen aussehen

Eine gelb-schwarz gezeichnete „Wespe“ steht nahezu regungslos in der Luft, schießt plötzlich einen halben Meter zur Seite und bleibt dort wieder wie festgenagelt schweben. Wer genauer hinsieht, entdeckt möglicherweise etwas Überraschendes: Das Tier ist überhaupt keine Wespe.

Es ist eine Schwebfliege.

Viele Schwebfliegen imitieren mit ihrer Färbung stechende oder wehrhafte Insekten. Tatsächlich gehören sie jedoch zu den Fliegen. Sie besitzen keinen Wespenstachel und können Menschen nicht stechen.

Damit beginnt eine der interessantesten Geschichten im Garten. Erwachsene Schwebfliegen besuchen Blüten und nehmen Pollen sowie Nektar auf. Die Larven einiger Arten leben mitten in Blattlauskolonien und ernähren sich von den kleinen Pflanzensaugern. Andere Schwebfliegenlarven verfolgen dagegen völlig andere Lebensweisen.

Wer Schwebfliegen im Garten einmal bewusst beobachtet, entdeckt plötzlich Tiere, die vorher wahrscheinlich ständig übersehen wurden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was Schwebfliegen sind
  2. Mimikry
  3. Larven als Blattlausjäger
  4. Bestäuber
  5. Wie man Schwebfliegen im Garten fördert
  6. Schwebfliegen beobachten und fotografieren
  7. Verwechslungen
  8. Häufige Fehler
  9. Häufige Fragen
  10. Fazit

Was Schwebfliegen sind

Schwebfliegen gehören zur Familie der Syrphidae und damit zur Ordnung der Zweiflügler.

Sie sind also näher mit anderen Fliegen verwandt als mit Wespen oder Bienen.

Ihre äußere Erscheinung kann trotzdem erstaunlich ähnlich sein.

Zwei statt vier Flügel

Ein wichtiges Erkennungsmerkmal befindet sich direkt auf dem Rücken.

Schwebfliegen besitzen wie andere Zweiflügler ein funktionsfähiges Flügelpaar.

Das zweite Flügelpaar ist zu kleinen Schwingkölbchen umgebildet, die beim Flug der Stabilisierung dienen.

Wespen und Bienen besitzen dagegen grundsätzlich zwei Flügelpaare, auch wenn diese im Ruhezustand nicht immer leicht auseinanderzuhalten sind.

In der Praxis ist das Zählen der Flügel auf einem lebenden Tier allerdings nicht immer einfach.

Kurze Fühler

Viele typische Schwebfliegen besitzen relativ kurze Fühler.

Bei Wespen und Bienen sind die Fühler meist deutlich länger und auffälliger.

Auch dieses Merkmal lässt sich besonders gut auf einem Foto erkennen.

Der typische Schwebeflug

Der Name verrät eines der auffälligsten Verhaltensmerkmale.

Viele Schwebfliegen können nahezu auf der Stelle in der Luft stehen.

Dann folgt oft ein blitzschneller Positionswechsel, bevor das Tier erneut schwebt.

Dieses Muster aus Stillstand und abruptem Flug ist im Garten häufig der erste Hinweis darauf, dass man keine Wespe beobachtet.

Große Augen

Wie bei vielen Fliegen fallen die großen Facettenaugen auf.

Bei manchen Arten nehmen sie einen beträchtlichen Teil des Kopfes ein.

Wer eine vermeintliche Wespe mit großen Fliegenaugen, kurzen Fühlern und auffälligem Schwebeflug entdeckt, hat gute Chancen, eine Schwebfliege vor sich zu haben.

Mimikry

Warum sieht eine harmlose Fliege überhaupt wie eine Wespe aus?

Die Antwort lautet Mimikry.

Damit wird vereinfacht gesagt eine Ähnlichkeit bezeichnet, durch die ein Organismus einen Vorteil erhält.

Eine optische Warnung ohne Stachel

Viele Tiere lernen, gelb-schwarz gezeichnete Wespen mit einer unangenehmen Erfahrung zu verbinden.

Wenn eine harmlose Schwebfliege ähnlich aussieht, können mögliche Fressfeinde zögern oder sie ganz meiden.

Die Schwebfliege muss dafür selbst weder stechen noch Gift besitzen.

Manche Arten erinnern eher an Wespen, andere an Bienen oder sogar Hummeln.

Dabei handelt es sich nicht um eine perfekte Kopie.

Wer genauer hinsieht, erkennt die typischen Merkmale einer Fliege.

Nicht jede Schwebfliege ist gelb-schwarz

Das bekannte Wespenmuster ist nur ein Teil der Vielfalt.

Schwebfliegen können sehr unterschiedlich aussehen.

Manche sind schlank, andere gedrungen. Einige besitzen auffällige gelbe Zeichnungen, andere wirken dunkel, metallisch oder stark behaart.

Deshalb sollte nicht jedes gelb-schwarze Insekt automatisch als Schwebfliege gelten – und umgekehrt nicht jede Schwebfliege wie eine klassische Wespe aussehen.

Larven als Blattlausjäger

Schwebfliegenlarve frisst Blattläuse an einem Pflanzenstängel

Die Larven vieler Schwebfliegenarten fressen Blattläuse und helfen so bei der natürlichen Schädlingsregulierung.

Hier zeigt sich, warum Schwebfliegen für Gärtner besonders interessant sind.

Die Larven vieler Arten leben räuberisch.

Bei einigen häufigen Gartenschwebfliegen gehören Blattläuse zu ihrer Nahrung.

Ein Ei in der Nähe der Beute

Weibliche Schwebfliegen räuberischer Arten können ihre Eier gezielt in der Nähe von Blattlauskolonien ablegen.

Nach dem Schlupf muss die Larve dadurch nicht lange nach Nahrung suchen.

Schwebfliegenlarven sehen dabei völlig anders aus als die erwachsenen Tiere.

Sie besitzen weder die typische gelb-schwarze Zeichnung noch erkennbare Flügel.

Ihr Körper wirkt weich, länglich und je nach Art teilweise fast durchsichtig.

Blattläuse nicht sofort vollständig entfernen

Wer beim ersten Auftreten weniger Blattläuse sofort jedes Tier beseitigt, entfernt damit auch eine mögliche Nahrungsgrundlage für natürliche Gegenspieler.

Das bedeutet nicht, dass ein starker Befall grundsätzlich ignoriert werden sollte.

Bei einem kleinen Befall lohnt sich jedoch zunächst ein genauer Blick.

Zwischen den Blattläusen können bereits Schwebfliegenlarven, Marienkäferlarven oder andere räuberische Insekten unterwegs sein.

Nicht alle Larven fressen Blattläuse

Schwebfliegen besitzen eine bemerkenswert vielfältige Larvenbiologie.

Die Aussage „Schwebfliegenlarven fressen Blattläuse“ ist deshalb zu pauschal.

Larven einiger Arten ernähren sich räuberisch von Blattläusen oder anderen kleinen Wirbellosen.

Andere leben in verrottendem organischem Material, in Pflanzen oder in feuchten Lebensräumen.

Rattenschwanzlarven

Besonders ungewöhnlich sind sogenannte Rattenschwanzlarven bestimmter Schwebfliegen.

Sie leben in stark nährstoffreichen, sauerstoffarmen Gewässern beziehungsweise sehr feuchtem organischem Material.

Am Hinterende besitzen sie ein langes Atemrohr, das bis zur Wasseroberfläche reichen kann.

Eine solche Larve sieht so anders aus als eine erwachsene Schwebfliege, dass kaum jemand beide spontan miteinander verbinden würde.

Bestäuber

Erwachsene Schwebfliegen leben anders als viele ihrer Larven.

Sie besuchen Blüten, um Pollen und Nektar aufzunehmen.

Dabei können Pollen zwischen Blüten übertragen werden.

Pollen als wichtige Nahrung

Pollen liefert erwachsenen Schwebfliegen unter anderem Proteine.

Besonders Weibchen benötigen ihn für die Entwicklung ihrer Eier.

Nektar dient vor allem als energiereiche Nahrungsquelle.

Deshalb findet man Schwebfliegen häufig auf gut zugänglichen offenen Blüten.

Bedeutung für Obst und Gemüse

Beim Besuch von Blüten können Schwebfliegen zur Bestäubung verschiedener Wild- und Kulturpflanzen beitragen.

Im Garten können sie beispielsweise an blühenden Obstgehölzen, Kräutern und Gemüsepflanzen beobachtet werden.

Ihre genaue Bedeutung unterscheidet sich nach Pflanzenart, Standort und vorkommenden Schwebfliegenarten.

Sie sollten deshalb nicht pauschal als Ersatz für Bienen betrachtet werden.

Vielmehr gehören sie zu einer vielfältigen Gemeinschaft blütenbesuchender Insekten, die gemeinsam zur Bestäubung beitragen kann.

Wie man Schwebfliegen im Garten fördert

Wer Schwebfliegen fördern möchte, braucht kein spezielles „Schwebfliegenhotel“.

Wichtiger ist ein Garten, der während möglichst langer Zeiträume Nahrung und unterschiedliche Lebensräume bietet.

Offene Blüten

Viele Schwebfliegen besitzen Mundwerkzeuge, mit denen sie besonders leicht an offen zugängliche Blüten gelangen.

Doldenblütler sind deshalb häufig gut besucht.

Dazu gehören beispielsweise Dill, Fenchel und Wilde Möhre.

Auch verschiedene Korbblütler können attraktive Nahrungsquellen sein.

Entscheidend ist eine Staffelung der Blütezeiten.

Wildkräuter zulassen

Eine kleine wilde Gartenecke kann wertvoller sein als eine vollständig gepflegte Fläche.

Wildkräuter bieten Blüten und schaffen Lebensräume für andere Insekten.

Das ist besonders wichtig, weil verschiedene Schwebfliegenarten unterschiedliche Ansprüche besitzen.

Wasserstellen

Ein Garten mit unterschiedlichen feuchten und trockenen Bereichen bietet mehr Lebensraumtypen.

Flache Wasserstellen sollten sicher gestaltet und regelmäßig sauber gehalten werden.

Steine oder andere flache Ausstiegsmöglichkeiten verhindern, dass kleine Tiere in tiefen, glatten Gefäßen gefangen bleiben.

Laub und Totholz

Nicht jede Schwebfliege benötigt Totholz. Dennoch profitieren verschiedene Insekten von Laub, altem Holz und sich zersetzendem Pflanzenmaterial.

Ein strukturreicher Garten bietet deshalb grundsätzlich mehr Möglichkeiten als eine vollständig aufgeräumte Fläche.

Auf Insektengifte verzichten

Breit wirkende Insektizide unterscheiden nicht zuverlässig zwischen einem unerwünschten Insekt und seinen natürlichen Gegenspielern.

Wer Blattläuse bekämpft, kann gleichzeitig Schwebfliegenlarven treffen.

In einem Garten, der natürliche Regulation fördern soll, ist Zurückhaltung deshalb besonders wichtig.

Schwebfliegen beobachten und fotografieren

Schwebfliegen lassen sich hervorragend beobachten, weil viele Arten regelmäßig Blüten besuchen.

Ein sonniger Platz mit Doldenblüten ist ein guter Ausgangspunkt.

Erst auf den Flug achten

Bevor man einzelne Körpermerkmale sucht, lohnt sich die Beobachtung des Fluges.

Steht das Insekt nahezu regungslos in der Luft und wechselt dann ruckartig seine Position?

Das ist ein typischer Hinweis.

Fotos helfen bei der Bestimmung

Eine Kamera oder ein Smartphone kann Details sichtbar machen, die mit bloßem Auge schwer zu erkennen sind.

Wichtig sind möglichst Aufnahmen von:

  • Rückenzeichnung,
  • Kopf und Fühlern,
  • Flügeln,
  • Hinterleib,
  • Seitenansicht.

Eine sichere Bestimmung bis zur Art ist anhand eines einzelnen Fotos trotzdem nicht immer möglich.

Wanderung im Spätsommer

Eine weitere Überraschung: Einige Schwebfliegenarten unternehmen saisonale Wanderungen.

Im Spätsommer können wandernde Schwebfliegen in größerer Zahl beobachtet werden.

Dabei sind je nach Jahr, Wetterlage und Region deutliche Unterschiede möglich.

Nicht jede Schwebfliege im Spätsommer befindet sich automatisch auf Wanderung, und nicht alle Arten zeigen dieses Verhalten.

Wer zu dieser Zeit blühende Pflanzen beobachtet, kann mit etwas Glück jedoch wandernde Arten entdecken.

Verwechslungen

Gelb-schwarze Färbung allein reicht für eine Bestimmung nicht aus.

Diese Übersicht zeigt einige typische Unterschiede:

MerkmalSchwebfliegeWespeWildbieneHummelHonigbiene
TiergruppeFliegeHautflüglerHautflüglerHautflüglerHautflügler
Funktionsfähige Flügelpaare12222
Fühlermeist kurzdeutlich längerlängerlängerlänger
Augenhäufig sehr großkleiner wirkendkleiner wirkendkleiner wirkendkleiner wirkend
Körperoft glatt oder unterschiedlich behaarthäufig deutlich gegliedertoft behaartstark behaartbehaart
Schwebeflugbei vielen Arten auffälligmöglich, aber anderes Flugbildteilweise möglichmöglichmöglich
Kann Menschen stechen?neinWeibchen vieler Arten jaWeibchen vieler Arten grundsätzlich jaWeibchen jaArbeiterinnen und Königin ja

Ein einzelnes Merkmal sollte trotzdem nie isoliert betrachtet werden.

Am zuverlässigsten ist die Kombination aus Körperbau, Fühlern, Flügeln und Verhalten.

Häufige Fehler

Blattläuse sofort vollständig bekämpfen

Ein kleiner Blattlausbestand kann Nahrung für natürliche Gegenspieler bieten.

Vor einer Maßnahme lohnt sich deshalb die Kontrolle, ob bereits räuberische Larven vorhanden sind.

Nur gefüllte Blüten pflanzen

Bei stark gefüllten Zuchtformen sind Staubblätter und Nektarquellen teilweise schlecht erreichbar oder reduziert.

Offene, ungefüllte Blüten sind für viele Schwebfliegen leichter nutzbar.

Den Garten vollständig aufräumen

Jedes Blatt entfernen, jedes abgestorbene Pflanzenstück abschneiden und jede wilde Ecke beseitigen reduziert die Vielfalt an Mikrohabitaten.

Etwas Struktur darf bleiben.

Jedes gelb-schwarze Insekt für eine Wespe halten

Wer genauer hinsieht, entdeckt möglicherweise eine harmlose Schwebfliege.

Der Schwebeflug und die kurzen Fühler sind gute erste Hinweise.

Chemische Mittel vorsorglich einsetzen

Insektengifte können auch nützliche Insekten treffen.

Bei Blattläusen sollte zunächst geprüft werden, wie stark der Befall tatsächlich ist und welche natürlichen Gegenspieler bereits vorhanden sind.

Häufige Fragen

Können Schwebfliegen stechen?

Nein. Schwebfliegen sind Fliegen und besitzen keinen Wespenstachel. Ihre wespenähnliche Zeichnung dient bei vielen Arten der optischen Abschreckung möglicher Fressfeinde.

Woran erkenne ich eine Schwebfliege?

Typische Hinweise sind ein funktionierendes Flügelpaar, häufig kurze Fühler, große Facettenaugen und bei vielen Arten der charakteristische Schwebeflug. Die gelb-schwarze Zeichnung allein reicht nicht zur Bestimmung.

Fressen alle Schwebfliegenlarven Blattläuse?

Nein. Die Lebensweisen sind sehr unterschiedlich. Die Larven vieler Arten leben räuberisch, und bei einigen häufigen Arten gehören Blattläuse zur Nahrung. Andere Larven leben beispielsweise in organischem Material oder im Wasser.

Sind Schwebfliegen Bestäuber?

Ja, erwachsene Schwebfliegen besuchen Blüten wegen Pollen und Nektar und können dabei Pollen übertragen. Welche Bedeutung sie für eine bestimmte Pflanze haben, hängt von Art und Standort ab.

Welche Blumen mögen Schwebfliegen?

Viele Arten besuchen gut zugängliche offene Blüten. Doldenblütler wie Dill, Fenchel oder Wilde Möhre sowie verschiedene Korbblütler sind gute Beispiele. Eine lange Blütezeit im Garten ist besonders hilfreich.

Warum sehen Schwebfliegen wie Wespen aus?

Die Ähnlichkeit wird als Mimikry bezeichnet. Eine harmlose Art ähnelt dabei einem wehrhaften Tier. Potenzielle Fressfeinde können dadurch abgeschreckt werden.

Wandern Schwebfliegen wirklich?

Einige Arten zeigen ausgeprägte saisonale Wanderungen. Im Spätsommer können wandernde Tiere auch in Deutschland beobachtet werden. Stärke und Zeitpunkt solcher Bewegungen variieren jedoch mit Art, Region und Witterung.

Fazit

Wer Schwebfliegen im Garten einmal bewusst erkannt hat, sieht die gelb-schwarzen Besucher anschließend mit anderen Augen.

Die vermeintliche Wespe über der Blüte ist möglicherweise eine harmlose Fliege.

Große Augen, kurze Fühler, ein funktionierendes Flügelpaar und der charakteristische Schwebeflug liefern wichtige Hinweise.

Noch überraschender wird es beim Blick auf ihren Lebenszyklus.

Erwachsene Schwebfliegen ernähren sich von Pollen und Nektar und können beim Blütenbesuch zur Bestäubung beitragen.

Die Larven führen dagegen sehr unterschiedliche Leben.

Bei vielen Arten sind sie räuberisch. Larven einiger häufiger Gartenschwebfliegen fressen Blattläuse und gehören damit zu den natürlichen Gegenspielern dieser Pflanzensauger.

Andere Arten passen überhaupt nicht in dieses Bild.

Ihre Larven können in organischem Material, Pflanzen oder Wasser leben. Die bekannten Rattenschwanzlarven zeigen besonders eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Lebensweisen innerhalb einer einzigen Insektenfamilie sein können.

Für den Garten ergibt sich daraus eine einfache Konsequenz: Vielfalt hilft mehr als eine einzelne Spezialmaßnahme.

Offene Blüten liefern Pollen und Nektar. Wildkräuter verlängern das Nahrungsangebot. Laub, Totholz und unterschiedliche Feuchtigkeitsbereiche schaffen zusätzliche Lebensräume. Der Verzicht auf Insektengifte schützt sowohl Schwebfliegen als auch andere natürliche Gegenspieler.

Auch bei Blattläusen lohnt sich ein zweiter Blick.

Ein kleiner Befall muss nicht sofort beseitigt werden. Vielleicht liegen zwischen den Blattläusen bereits die Eier einer Schwebfliege oder eine unscheinbare Larve ist auf Jagd.

Genau darin liegt der Reiz eines naturnahen Gartens: Je genauer man hinsieht, desto mehr Beziehungen werden sichtbar.

Und plötzlich ist die „Wespe“, die regungslos über den Blüten schwebt, kein Grund zur Sorge mehr, sondern einer der interessantesten Gartenbesucher überhaupt.

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