Wer wohnt in der Hecke? Sieben Bewohner und ihre Verstecke
Eine Hecke ist weit mehr als eine grüne Grundstücksgrenze. Zwischen ihren Zweigen, Blättern und Wurzeln entsteht ein kleiner Lebensraum, der zahlreichen Wildtieren Nahrung, Schutz und geeignete Rückzugsorte bietet. Während Vögel im dichten Geäst brüten, suchen Igel am Boden nach Nahrung. Hummeln besuchen die Blüten, und Erdkröten verbringen den Tag in kühlen, feuchten Verstecken.
Besonders wertvoll sind naturnahe Hecken aus verschiedenen heimischen Gehölzen. Sie bieten über das Jahr verteilt Blüten, Früchte, Insekten und geschützte Bereiche. Anders als regelmäßig stark geschnittene Zierhecken entwickeln sie eine vielfältige Struktur, in der unterschiedliche Tierarten ihren Platz finden.
Sieben bemerkenswerte Heckenbewohner zeigen, wie eng Pflanzen und Tiere miteinander verbunden sind. Mit der richtigen Gestaltung und schonenden Pflege lässt sich auch im eigenen Garten ein wertvoller Rückzugsraum schaffen.
1. Zaunkönig – der kleine Sänger im dichten Gestrüpp
Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) gehört zu den kleinsten heimischen Singvögeln. Trotz seiner geringen Körpergröße besitzt er eine erstaunlich kräftige Stimme. Besonders häufig hält er sich in dichtem Unterholz, verwachsenen Sträuchern und bodennahen Verstecken auf.
Versteck
Zaunkönige bevorzugen unübersichtliche, dicht bewachsene Bereiche. Ihre kugelförmigen Nester entstehen beispielsweise zwischen Wurzeln, unter Gebüschen oder in efeubewachsenen Strukturen.
Das Männchen baut häufig mehrere Nestentwürfe, aus denen das Weibchen einen geeigneten Brutplatz auswählt. Eine abwechslungsreiche Hecke mit dichtem Unterwuchs bietet dafür günstige Bedingungen.
Nahrung
Auf dem Speiseplan stehen kleine Insekten, Spinnen und andere wirbellose Tiere. Der Zaunkönig sucht sie zwischen Blättern, Zweigen und am Boden.
Schutz
Wichtig sind dichte Strauchbereiche, ungestörte Bodenzonen und ausreichend Insekten. Schlehe, Weißdorn und Wildrosen schaffen geeignete Rückzugsorte.
Der NABU empfiehlt ausdrücklich wilde, artenreiche Dickichte als Lebensraum für Zaunkönige.
NABU Vogeltrainer
2. Igel – der nächtliche Besucher unter den Zweigen
Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) ist vor allem in der Dämmerung und nachts unterwegs. Strukturreiche Gärten mit Hecken, Laubhaufen und durchlässigen Grundstücksgrenzen bieten ihm geeignete Lebensbedingungen.
Versteck
Igel nutzen dichte Vegetation, Reisighaufen und geschützte Bereiche unter Sträuchern. Dort können sie tagsüber ruhen oder Nester anlegen.
Für den Winterschlaf benötigen sie ein möglichst trockenes, gut isoliertes Quartier. Laub und andere Pflanzenmaterialien helfen, das Nest gegen Kälte zu schützen.
Nahrung
Igel ernähren sich hauptsächlich von tierischer Kost. Dazu gehören Käfer, Raupen, Regenwürmer und weitere wirbellose Tiere. Schnecken werden ebenfalls gefressen, sind jedoch nicht ihre bevorzugte Hauptnahrung.
Schutz
Laubhaufen sollten möglichst ungestört bleiben. Mähroboter dürfen insbesondere nachts nicht eingesetzt werden, da sie Igel schwer verletzen können.
Kleine Durchgänge in Gartenzäunen ermöglichen den Tieren, zwischen verschiedenen Nahrungsgebieten zu wechseln. Auf Pestizide sollte verzichtet werden.
3. Hummel – die fleißige Blütenbesucherin
Hummeln gehören zu den wichtigsten Bestäubern im Garten. Bereits bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen besuchen viele Arten die Blüten heimischer Sträucher.
Allerdings leben nicht alle Hummelarten an denselben Orten. Während manche Arten unterirdische Nester bevorzugen, nutzen andere oberirdische Hohlräume.
Versteck
Einige Hummelarten gründen ihre Völker in verlassenen Mäusenestern. Andere beziehen Hohlräume unter Grasbüscheln, in Moospolstern oder zwischen Pflanzenresten.
Eine wenig gestörte Heckenbasis kann solche Nistmöglichkeiten bieten. Im Winter überdauern bei den meisten heimischen sozialen Hummelarten nur die begatteten Jungköniginnen.
Nahrung
Hummeln sammeln Nektar als Energiequelle und Pollen zur Versorgung ihrer Nachkommen. Besonders wichtig ist ein möglichst durchgehendes Blütenangebot vom Frühjahr bis in den Herbst.
Weiden, Wildrosen und blühende Wildstauden können dabei helfen.
Schutz
Auf Insektizide verzichten und blühende Pflanzen nicht während ihrer Hauptblüte unnötig zurückschneiden.
Offene Bodenstellen, ungestörte Grasbereiche und natürliche Hohlräume schaffen zusätzliche Nistmöglichkeiten. Ein vorhandenes Hummelnest sollte nicht geöffnet oder umgesetzt werden.
4. Marienkäfer – der kleine Blattlausjäger
Marienkäfer zählen zu den bekanntesten Nützlingen. In Deutschland leben zahlreiche Arten, die sich in Farbe, Punktzahl und Ernährungsweise unterscheiden.
Besonders der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) ist für seine Vorliebe für Blattläuse bekannt.
Versteck
Marienkäfer halten sich häufig auf Blättern und Zweigen auf, wo ihre Beutetiere leben. Zur Überwinterung suchen viele Arten geschützte Spalten, trockenes Laub oder andere frostgeschützte Bereiche.
Eine naturnahe Hecke bietet verschiedene solcher Kleinstrukturen.
Nahrung
Sowohl die erwachsenen Siebenpunkt-Marienkäfer als auch ihre Larven fressen Blattläuse. Dadurch können sie helfen, Blattlauspopulationen an Gartenpflanzen zu begrenzen.
Andere Marienkäferarten ernähren sich beispielsweise von Schildläusen, Mehltaupilzen oder Pflanzen.
Schutz
Nicht jedes Blattlausvorkommen muss sofort beseitigt werden. Kleine Populationen dienen Marienkäfern und anderen Nützlingen als Nahrung.
Auf breit wirkende Insektizide verzichten und trockene Pflanzenreste nicht vollständig entfernen. So bleiben wichtige Überwinterungsplätze erhalten.

5. Erdkröte – die stille Jägerin am Heckenboden
Die Erdkröte (Bufo bufo) verbringt einen großen Teil ihres Lebens an Land. Obwohl sie zur Fortpflanzung Gewässer benötigt, nutzt sie außerhalb der Laichzeit Gärten, Waldränder und Hecken als Lebensraum.
Versteck
Tagsüber verstecken sich Erdkröten unter Steinen, Totholz, Laub oder in kleinen Erdhöhlen.
Besonders geeignet sind schattige, feuchte Bereiche mit lockerem Boden. Dichte Hecken schützen vor direkter Sonneneinstrahlung und verringern die Austrocknungsgefahr.
Nahrung
Erdkröten fressen unter anderem Käfer, Regenwürmer, Schnecken und verschiedene andere Kleintiere.
Sie sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und erbeuten ihre Nahrung häufig direkt am Boden.
Schutz
Feuchte, schattige Rückzugsräume erhalten und auf Schneckenkorn sowie andere problematische Pflanzenschutzmittel verzichten.
Ein naturnaher Gartenteich ohne Fischbesatz kann geeignete Fortpflanzungsmöglichkeiten bieten. Wichtig sind flache Ufer und sichere Ausstiegsmöglichkeiten.
Auch Lichtschächte und tiefe Kellertreppen sollten gegen das Hineinfallen von Amphibien gesichert werden.
6. Haselmaus – die seltene Bewohnerin im Geäst
Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) ist ein kleines, überwiegend nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche.
Trotz ihres Namens ist sie keine echte Maus. Sie lebt bevorzugt in strukturreichen Gehölzbeständen und ist wegen ihrer versteckten Lebensweise nur selten zu beobachten.
Versteck
Haselmäuse bauen kugelige Nester aus Gras, Blättern und Pflanzenfasern. Diese liegen häufig geschützt zwischen Zweigen und dichter Vegetation.
Für den Winterschlaf nutzen sie gut versteckte Nester in Bodennähe. Geeignete Lebensräume sind miteinander verbundene Hecken, Waldränder und strauchreiche Flächen.
Nahrung
Haselmäuse ernähren sich je nach Jahreszeit von Blüten, Pollen, Früchten, Beeren, Nüssen und teilweise kleinen wirbellosen Tieren.
Haselsträucher sind wertvoll, doch die Tiere benötigen eine abwechslungsreiche Auswahl an Gehölzen.
Schutz
Zusammenhängende Strauchbestände erhalten und größere Lücken vermeiden. Haselmäuse bewegen sich bevorzugt innerhalb der Vegetation und meiden häufig offene Bodenflächen.
Besonders wichtig ist eine schonende Gehölzpflege. Die streng geschützte Art darf weder gestört noch dürfen ihre geschützten Fortpflanzungs- und Ruhestätten beschädigt werden.
Die Haselmaus ist kein regelmäßiger Bewohner jedes Gartens. Ihr Vorkommen hängt stark von geeigneten, vernetzten Lebensräumen ab.
7. Amsel – die bekannte Sängerin zwischen den Sträuchern
Die Amsel (Turdus merula) gehört zu den bekanntesten Gartenvögeln. Das Männchen besitzt ein schwarzes Gefieder und einen auffälligen gelblich-orangen Schnabel, während das Weibchen überwiegend braun gefärbt ist.
Versteck
Amseln bauen napfförmige Nester aus Pflanzenmaterial, das mit feuchter Erde verfestigt werden kann.
Dichte Hecken, Kletterpflanzen und geschützte Strauchgabeln bieten geeignete Brutplätze. Dabei sind stabile Zweige und ausreichende Deckung besonders wichtig.
Nahrung
Amseln suchen am Boden nach Regenwürmern, Insekten und anderen wirbellosen Tieren.
Im Spätsommer und Herbst fressen sie außerdem Beeren und verschiedene Früchte. Holunder und andere fruchttragende Gehölze ergänzen das natürliche Nahrungsangebot.
Schutz
Dichte Brutbereiche während der Fortpflanzungszeit nicht stören. Auf chemische Pflanzenschutzmittel möglichst verzichten und ausreichend Laub sowie offene Bodenflächen erhalten.
Eine flache Vogeltränke kann besonders während trockener Sommerperioden hilfreich sein. Sie sollte regelmäßig gereinigt werden.
Wie gestaltet man eine bewohnbare Hecke?
Eine tierfreundliche Hecke entsteht nicht allein durch die Wahl einzelner Pflanzen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus heimischen Gehölzen, verschiedenen Vegetationsschichten und möglichst wenig Störung.
Heimische Sträucher miteinander kombinieren
Eine gemischte Hecke ist ökologisch meist wertvoller als eine gleichförmige Reihe aus nur einer Pflanzenart.
Besonders geeignet sind beispielsweise:
- Schlehe: Frühe Blüten für Insekten und dornige Zweige als Vogelschutz.
- Weißdorn: Blüten, Früchte und geschützte Nistmöglichkeiten.
- Hundsrose: Pollen, Hagebutten und dichtes Geäst.
- Hasel: Frühe Pollenquelle und später Nüsse.
- Schwarzer Holunder: Blüten für Insekten und Früchte für Vögel.
- Kornelkirsche: Frühe Blüten und spätere Früchte.
Die Auswahl sollte zu Boden, Klima und verfügbarem Platz passen. Nicht jeder Strauch eignet sich für jeden Standort.
Unterschiedliche Höhen und Schichten schaffen
Eine wertvolle Hecke besitzt idealerweise mehrere Ebenen. Höhere Sträucher bieten Vögeln Sitz- und Brutplätze. Mittelhohe Zweige schaffen Deckung, während niedrige Pflanzen den Boden beschatten.
Am Heckenrand können heimische Wildstauden wachsen. Sie verlängern das Blütenangebot und fördern Insekten, die wiederum zahlreichen Vögeln als Nahrung dienen.
Wo ausreichend Platz vorhanden ist, darf die Hecke breiter und unregelmäßiger wachsen.
Laub, Totholz und natürliche Verstecke erhalten
Eine vollständig aufgeräumte Hecke verliert viele ihrer ökologischen Funktionen.
Unter den Sträuchern dürfen Laub, kleinere Äste und abgestorbene Pflanzenreste liegen bleiben. Sie schaffen Lebensräume für Bodenorganismen und geschützte Rückzugsorte für Igel, Amphibien und Insekten.
Ein kleiner Reisighaufen am Heckenrand kann zusätzliche Verstecke bieten. Auch eine Totholzhecke ist eine sinnvolle Ergänzung.
Der NABU hebt hervor, dass solche vielfältigen Gartenstrukturen zahlreiche Tierarten fördern.
Blog des NABU
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Auf Pestizide und übermäßige Pflege verzichten
In einer naturnahen Hecke gehören Blattläuse, Raupen und andere Kleintiere zum Nahrungsnetz.
Wer Insekten vorsorglich mit chemischen Mitteln bekämpft, entzieht zugleich Vögeln, Marienkäfern und weiteren Nützlingen ihre Nahrungsgrundlage.
Besser ist es, natürliche Gegenspieler zu fördern und nur bei tatsächlichem Bedarf gezielt einzugreifen. Auch regelmäßiges Umgraben und vollständiges Entfernen der Laubschicht sollten vermieden werden.
Lebensräume miteinander verbinden
Eine einzelne Hecke ist wertvoll, doch ihre Wirkung steigt, wenn sie mit weiteren naturnahen Flächen verbunden ist.
Blühende Säume, benachbarte Gehölze, offene Bodenbereiche und kleine Wasserstellen ergänzen den Lebensraum.
Besonders für Igel und Amphibien sind durchlässige Grundstücksgrenzen wichtig. Für Haselmäuse können zusammenhängende Gehölzstrukturen entscheidend sein.
Hecke schneiden: Die richtigen Zeiten zum Schutz brütender Vögel
Der richtige Zeitpunkt für den Heckenschnitt ist entscheidend, um brütende Vögel und andere Tiere nicht zu gefährden.
Nach § 39 Absatz 5 des Bundesnaturschutzgesetzes dürfen Hecken in Deutschland grundsätzlich vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten, auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses sind grundsätzlich zulässig.
Einzelnorm
| Zeitraum | Empfohlene Pflege |
|---|---|
| Oktober bis Februar | Größere Rückschnitte grundsätzlich möglich, sofern Artenschutz und örtliche Vorschriften eingehalten werden |
| März bis September | Keine radikalen Rückschnitte; nur rechtlich zulässige, schonende Pflegeschnitte |
| Während aktiver Vogelbruten | Keine Arbeiten, die Nester beschädigen oder brütende Vögel erheblich stören |
Auch ein rechtlich erlaubter Formschnitt darf keine besetzten Nester zerstören. Vor jeder Maßnahme sollte die Hecke daher sorgfältig auf tierische Bewohner kontrolliert werden.
Besondere Rücksicht benötigen überwinternde Igel, Haselmäuse und andere geschützte Arten. Ein zulässiger Schnittzeitpunkt bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Arbeiten unbedenklich sind.
Am besten werden größere Pflegearbeiten abschnittsweise durchgeführt. Dadurch bleiben immer ausreichend Rückzugsräume erhalten.
FAQ: Häufige Fragen zu Tieren in der Hecke
Welche Tiere leben besonders häufig in Gartenhecken?
Zu den häufigen Besuchern gehören Amseln, Zaunkönige, Marienkäfer, verschiedene Wildbienen und weitere Insekten. Igel und Erdkröten nutzen besonders strukturreiche Heckenbereiche. Haselmäuse kommen dagegen nur in geeigneten Lebensräumen vor.
Welche Heckenpflanzen sind besonders tierfreundlich?
Heimische Arten wie Weißdorn, Schlehe, Hasel, Hundsrose und Holunder bieten Nahrung und Schutz. Eine Kombination verschiedener Sträucher ist besonders wertvoll, da sich Blüte- und Fruchtzeiten ergänzen.
Darf eine Hecke im Sommer geschnitten werden?
Schonende Form- und Pflegeschnitte sind nach Bundesrecht grundsätzlich erlaubt. Besetzte Vogelnester und geschützte Lebensstätten dürfen jedoch nicht beschädigt werden. Zusätzlich können örtliche Vorschriften gelten.
Sollte man Herbstlaub unter der Hecke entfernen?
Eine lockere Laubschicht sollte möglichst liegen bleiben. Sie schützt den Boden vor Austrocknung und bietet zahlreichen Kleintieren Unterschlupf. Auch Igel können Laub als Nestmaterial verwenden.
Wie lange dauert es, bis Tiere eine neue Hecke besiedeln?
Insekten können bereits während der ersten Blütezeit erscheinen. Für brütende Vögel und andere Tiere wird die Hecke meist mit zunehmender Dichte und Struktur attraktiver. Die tatsächliche Besiedlung hängt von Standort, Pflege und umliegenden Lebensräumen ab.
Fazit: Eine lebendige Hecke ist ein kleines Naturparadies
Eine naturnahe Hecke verbindet Sichtschutz, Gartengestaltung und Artenschutz. Zwischen ihren Zweigen und Wurzeln entstehen Lebensräume für zahlreiche Tiere, die im Garten wichtige ökologische Aufgaben übernehmen.
Zaunkönige und Amseln finden geschützte Brutplätze, Igel und Erdkröten nutzen den schattigen Boden, während Hummeln und Marienkäfer vom vielfältigen Pflanzenangebot profitieren. Auch seltenere Arten wie die Haselmaus können geeignete, miteinander verbundene Gehölzbestände besiedeln.
Entscheidend sind heimische Sträucher, unterschiedliche Wuchshöhen, natürliche Verstecke und eine rücksichtsvolle Pflege. Wer seine Hecke nicht ständig vollständig zurückschneidet und etwas Laub und Totholz zulässt, schafft langfristig einen wertvollen Lebensraum direkt vor der Haustür.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden fünf Quellen sind reale, überprüfbare Veröffentlichungen des NABU beziehungsweise der deutschen Gesetzgebung.
1. NABU – Zaunkönig: Lebensraum, Nahrung und Brutverhalten. Informationen zu bodennahen Nestern, dichten Hecken und geeigneten heimischen Gehölzen. NABU: Zaunkönig
2. NABU – Mönchsgrasmücke: Gartentipps für Hecken und Sträucher. Hinweise zu heimischen Gehölzen, Brutplätzen und schonender Heckenpflege. NABU: Mönchsgrasmücke
3. NABU – Gut geplant zum Gartenglück. Praktische Anregungen zu naturnahen Hecken, Totholzstrukturen und tierfreundlicher Gartengestaltung. NABU: Gut geplant zum Gartenglück
4. NABU – Große bunte Vogelshow: Mitzählen bei der Stunde der Gartenvögel. Empfehlungen zu heimischen Gehölzen, Insektenlebensräumen, Wasserstellen und naturnaher Gartenpflege. NABU: Stunde der Gartenvögel
5. Bundesministerium der Justiz – Bundesnaturschutzgesetz, § 39. Gesetzliche Regelungen zum allgemeinen Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen sowie zu den Schnittzeiten von Hecken. BNatSchG § 39 – Gesetzestext